Das nächste dicke Brett

Nach der 19:37-Klatsche in Pleichach trifft der
TSV Winkelhaid auf den drittplatzierten Sulzbach-Rosenberg.

VON DANIEL FRASCH

WINKELHAID – Es war eine Niederlage, mit der im Vorfeld zu rechnen war. Dass sie am Ende so deutlich ausgefallen ist, lag auch am dezimierten Kader, mit dem die Winkelhaider Handballdamen am vergangenen Wochenende zur HSG Pleichach reisen mussten. Nach fünf Minuten lag der TSV bereits 0:5 zurück, am Ende standen 37 Gegentore – so viele wie nie zuvor in der laufenden Landesligasaison.
Am Samstagabend (19 Uhr) wartet auf die Winkelhaider Truppe die nächste schwere Aufgabe, wenn mit dem HC Sulzbach-Rosenberg der Tabellendritte zu Gast ist. Die Winkelhaider Handballerinnen setzen dabei einmal mehr auf den Heimvorteil – und damit auf die Unterstützung von den Rängen und den Gebrauch von Harz, der in den meisten Hallen untersagt ist. „Sulzbach-Rosenberg ist eine sehr gute Mannschaft, sie ist eingespielt und verfügt über eine hohe individuelle Qualität und einen breiten Kader. Dennoch wollen wir versuchen, die zwei Punkte im Abstiegskampf einzufahren“, sagt Christina Räbel vor der Partie.
Anders als noch im Hinspiel, in dem Winkelhaid mit 17:32 unterlegen war, kann Trainer Jürgen Heubeck diesmal auf einen vollen Kader zurückgreifen.

Viel hängt ab von Marie Bastian

Viel wird dabei von Rückraumspielerin Marie Bastian abhängen: Mit 7,89 Treffern pro Partie ist sie die mit Abstand torgefährlichste Werferin des TSV. Sie fehlte im Hinspiel aufgrund einer gebrochenen Hand, die Verletzung aber ist auskuriert. Um Zählbares mitzunehmen und damit für eine Überraschung zu sorgen, muss jedoch auch die Abwehr deutlich stabiler stehen als zuletzt in Pleichach.

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