Königstein 2017

Die Sommerwanderung der Skiabteilung des TSV Winkelhaid führte

in diesem Jahr in die „Rocky Mountains“ Oberpfalz.

Vom Startpunkt in Königstein aus ging es zunächst sanft ansteigend,

aber stetig aufwärts ins Wandergebiet. Bald sorgte schattiger Buchen-Mischwald

für ideales Wanderklima, und zerklüftete Felsen zeigten sich im Schatten der Bäume.

Die Felsgebilde des Steinbergs haben die Menschen schon seit jeher fasziniert,

wie der überlieferte Name des ersten Etappenziels, „Teufelsstuhl“, zeigt.

Auf dem weiteren Weg an steilen Felswänden entlang – aber auch auf und in den Felsen –

beanspruchten schmale Steige und enge Durchstiege die Kondition der Wanderer.

An einigen spektakulären Stellen konnten die Skisportler Klettergruppen bewundern,

die mit Seil und Haken den senkrechten Aufstieg wagten.

Unterwegs lud ein romantischer Rastplatz mit Vorhängen aus Efeu zum Innehalten ein.

Eine weitere Attraktion war auch das Kühloch, eine Höhle, die bereits in der Steinzeit von Menschen genutzt wurde.

In Kriegszeiten diente sie als Versteck für das Vieh der Bauern und erhielt dadurch ihren Namen.

Nach einer ausgiebigen fränkischen Mittagseinkehr in Pruihausen machten sich die Wanderer wieder auf den Weg.

Von weitem kündigte sich bald die Burgkapelle Breitenstein als nächstes Etappenziel an.

Basis dieser romanischen Doppelkapelle ist das ehemalige Tor der Burg, die um 1200 errichtet wurde.

Heute besteht die Kapelle, die zuletzt im 18. Jahrhundert umgebaut wurde, aus zwei Etagen:

Der Unterbau im Tonnengewölbe wirkt schlicht, die obere Etage ist mit einem prächtigen Rokoko-Altar ausgestattet.

Vom Burgfelsen aus genossen die Sportler eine phantastische Aussicht bis zum Bayerischen Wald

und ins Grenzgebiet nach Tschechien. In der Ferne war sogar der Vulkanfelsen Parkstein erkennbar.

Danach war Kaffeegenuss in der Schänke unterhalb der Kapelle angesagt.

Beim Abstieg nach Königstein zeigten sich zum Abschied nochmals schöne

Felsformationen zwischen den Laubbäumen.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Annette und Bernhard Riederer,

die diese schöne Wanderung ausgesucht und organisiert haben ,

als Fazit kann man sagen:

„Warum in die Ferne fahren, wenn das schöne doch so nah ist“