Spielbericht Damen I: Trotz Startschwierigkeiten souveränes Spiel

Am Sonntag gewannen die Damen des TSV Winkelhaid nach Startschwierigkeiten souverän mit 17:35 und konnten so den 6-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten VfL Günzburg verteidigen.

Da der VfL Günzburg am Samstag gegen die HSG Volkach nur Untentschieden spielte, war bereits vor dem Spiel klar, dass mit einem Sieg der Vorsprung auf 6 Punkte steigen würde. Dementsprechend motiviert wollten die Damen des TSV zur Sache gehen.

Die Reise in die unterfränkische Stadt Schweinfurt musste ohne Lena Bauer (Studium) und Aline Meyer (Erkrankung) angetreten werden. Außerdem stand Katja Götz aufgrund einer Erkältung nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Die Anfangsminuten gestalteten sich ausgeglichen. Dies lag daran, dass die Winkelhaiderinnen Probleme mit der 5:1-Abwehr des Gegners hatten und gleichzeitig beste Gelegenheiten nicht zum Torerfolg nutzten und entweder Latte/Pfosten oder aber die Torhüterin trafen.

Außerdem hatten die Schweinfurter Damen mit Julia Albert eine äußerst starke Linkshänderin in ihren Reihen, welche Winkelhaids Abwehr in den ersten Minuten nicht in den Griff bekam. Dies zwang Trainer Sebastian Wilfling beim Stand von 4:4 nach 8 Minuten zu einem frühen Team-Time-Out. In dieser sprach er vor allem Möglichkeiten an, wie die 5:1-Abwehr leichter ausgehebelt werden könne, und beorderte eine Spielerin zur Manndeckung gegen Julia Albert.

Nach dieser Auszeit konnten die Winkelhaider Damen den Vorsprung auf 2 Tore ausbauen; dieser hätte aber höher ausfallen müssen, da allein in dieser Phase 2 Siebenmeter verworfen wurden. Trotzdem gelang es durch eine schnelle zweite Welle und richtige Entscheidungen im Angriff, den Vorsprung auf 4 Tore auszubauen (4:6; 7:11; 9:13). Schweinfurts Angriffsbemühungen waren durch die kurze Deckung besser ausrechenbar und deshalb leichter zu unterbinden.

Bis zum Halbzeitpfiff konnte der Vorsprung auf 5 Tore ausgebaut werden, welcher allerdings in Anbetracht der vielen vergebenen Torchancen deutlich zu gering ausfiel.

Sebastian Wilfling hatte deshalb auch außer der Chancenverwertung nichts zu bemängeln und forderte die Mannschaft dazu auf, weiterhin schnell nach vorne zu spielen und konzentriert abzuschließen.

Dies beherzigte die Mannschaft und konnte innerhalb von 7 Minuten aus dem 10:15-Halbzeitstand ein 11:21 erspielen. Aufgrund des komfortablen Vorsprungs konnte Trainer Wilfling Spielern, die sonst 60 Minuten auf der Platte stehen, Auszeiten gewähren. Dies führte aber keineswegs zu einem Spielbruch, weiterhin wurde die zweite Welle angezogen und letztendlich oft die richtige Entscheidung getroffen.

So konnten sich alle voll einsatzfähigen Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen und ihren Teil dazu beitragen, einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg feiern zu können. Nach 60 Minuten Spielzeit war auf der Anzeigentafel ein 17:35 zu sehen. Die nächsten beiden Wochen wollen die Damen des TSV nutzen, um für die restlichen 8 Saisonspiele gut gerüstet zu sein.

Es spielten: Samac, Schewetschek (Tor); Räbel (3); Radtke (3); Götz, V. (6/1); Götz, K; Friedrich (5); Weiler (4); Spychala (7); Büttner (1); Bachmeier (3); Wanzek (3).