Spielbericht Damen I: Leider endgültig im Tabellenkeller

Am Samstag verloren die Handballerinnen des TSV Winkelhaid beim TSV Ismaning nach lange offenem, von Fehlern auf beiden Seiten geprägten Spiel mit 24:20. Damit haben sich die Winkelhaiderinnen endgültig im Tabellenkeller festgesetzt.

Die ersten 15 Minuten der Partie gestalteten sich sehr offen. Nach dem 1:0 durch Kathrin Tischler, eine der gefährlichsten Ismaningerinnen, konnten Christina Räbel und Verena Götz mit je zwei Toren zum 4:4 ausgleichen. Diese Phase des Spiels war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Sowohl die Winkelhaiderinnen als auch die Ismaningerinnen vergaben klare Chancen, unter anderem 2 bzw. 4 7m-Würfe. Aufgrund der höheren Fehlerzahl auf Ismanings Seiten konnten sich die Gäste auf 4:7 absetzen.

Da die Winkelhaiderinnen selbst aber auch viel zu viele Fehler machten und ihre Torchancen zum Teil leichtfertig vergaben, konnten sich die Damen nicht weiter absetzen. Da die Ismaningerinnen ihrerseits die Fehlerquote verringern konnten, verringerten sie den Abstand am Ende der ersten Halbzeit immer mehr und konnten schließlich kurz vor der Halbzeit zum 10:10 ausgleichen. Beim Stand von 10:11 wurden die Seite gewechselt.

Trainer Wilfling beanstandete in der Halbzeit dann auch vor allem die vielen Fehler: „Die Abwehr steht deutlich besser als die letzten Spiele und mit Tanja Seger im Tor haben wir einen starken Rückhalt. Die Fehler im Angriff müssen sich in der zweiten Halbzeit aber deutlich minimieren, um zwei Punkte mit nach Franken entführen zu können.“

Dies blieb aber leider beim Vorhaben. Während die Winkelhaiderinnen weiterhin viele Fehler produzierten, konnte Ismaning diese reduzieren und so die zweite Halbzeit klar für sich entscheiden. Innerhalb von 10 Minuten erarbeitete sich die Heimmannschaft einen 3-Tore-Vorsprung durch drei Treffer von Elena Kohde (12:12; 15:12; 17:14). Beim Stand von 17:15 hatten die Winkelhaiderinnen in der einzigen Überzahl-Phase des Spiels die Möglichkeit, wieder auszugleichen oder gar in Führung zu gehen. Christina Räbel konnte auch mit dem 17:16 den Anschlusstreffer markieren.

Die Heimmannschaft konnte mit der Hereingabe eines sechsten Feldspielers die Unterzahl egalisieren und in dieser Phase mit zwei Toren den alten Abstand wiederherstellen (19:16). Beim Stand von 21:17 versuchte Trainer Wilfling mit einer Auszeit noch einmal alles, um das Spiel zu drehen: Mit einer doppelten Manndeckung gegen Kathrin Tischler und Elena Kohde wurde versucht, die Ismaningerinnen zu Fehlern zu zwingen und so mit schnellen Toren auszugleichen.

Zwischenzeitlich schien dieser Plan auch aufzugehen, als Verena und Katja Götz mit je einem Tor zum 21:19 verkürzen konnten. Weitere Abspielfehler, Schrittfehler und schwache Torwürfe vereitelten die Möglichkeit aber, das Spiel noch für sich zu entscheiden.

Letztendlich verloren die Damen mit 24:20 und stehen weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz. Nächste Woche wartet mit dem TSV Haunstetten 2 ein Gegner, der derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz ist. Die Wichtigkeit dieser Partie muss deshalb nicht noch extra betont werden: Zuhause müssen zwei Punkte geholt werden.

Es spielten: Bauer, Seger (beide im Tor). Räbel (4/2); Seidel; Götz, V. (6); Meyer; Götz, K. (4); Friedrich (1); Weiler (2); Spychala (2); Bachmeier; Wanzek (1).