Schwindende Kräfte

Handball Winkelhaid unterliegt Günzburg zu Hause 25:29, in Schwaben reicht es tags darauf zum 25:25-Unentschieden.

VON DANIEL FRASCH

WINKELHAID – Für die Handballdamen des TSV Winkelhaid geht es momentan um alles: In der Abstiegsrunde gilt es, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, um den Gang in die Landesliga zu vermeiden. Nach dem gelungenen Auftakt mit zwei Siegen gegen Dachau setzte es am vergangenen Wochenende eine 28:29-Niederlage gegen München, Samstagabend folgte die zweite Pleite: Gegen den VfL Günzburg unterlag das Team von Trainer Sebastian Wilfling mit 25:29.
Nach ausgeglichenem Beginn (5:5 nach acht Minuten) mussten die Gastgeberinnen erstmals abreißen lassen, Günzburg zog auf 9:5 davon. Es dauerte sechs Minuten, ehe Spielführerin Verena Götz die Torflaute des TSV beendete und ihre Mannschaft wieder ins Spiel brachte – mit 12:14 ging es in die Pause.

Götz erzielt erste TSV-Führung

Zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Götz – mit neun Treffern erfolgreichste Werferin – Winkelhaid zum ersten Mal in Führung brachte (18:17). Günzburg aber kam zurück und erzielte durch kluge Anspiele an den Kreis Tore und verwandelte zehn von 13 Siebenmetern. Viereinhalb Minuten vor dem Ende hatte der TSV beim Stand von 23:24 noch alle Möglichkeiten, dann jedoch ließen die Kräfte nach, Günzburg zog davon und gewann die Partie mit 29:25. „Unsere Abwehr war das Hauptproblem. Wir haben das Zusammenspiel mit der Kreisläuferin nicht in den Griff bekommen“, bilanzierte Verena Götz im Anschluss enttäuscht.
Tags darauf war Winkelhaid dann in Günzburg gefordert: Dabei erkämpfte sich Winkelhaid ein 25:25-Unentschieden.