Premiere für den TSV Winkelhaid

WINKELHAID – Bis dato war der HSV Bergtheim der Angstgegner der Winkelhaider Handball-Damen. Der Grund: Noch nie gelang es der Mannschaft von Trainer Sebastian Wilfling, Punkte aus Unterfranken zu entführen – bis jetzt: Dank eines 27:26-Auswärtssiegs beendete Winkelhaid vergangenen Samstagabend diese schwarze Serie.


Winkelhaid startete gut, insbesondere in der Defensive standen Verena Götz und Co. stabil und hatten den Bergtheimer Angriff im Griff. 20 Minuten waren gespielt (7:7), als die Gäste langsam aber sicher davon zogen und sich bis zur 29. Minute einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung herausspielten.

Vorsprung verspielt

Munter und abwechslungsreich ging es im zweiten Durchgang weiter. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Bergtheims Hannah Lichtlein immer besser wurde und die Winkelhaider Defensive zunehmend vor Probleme stellte. Vier Minuten vor dem Ende war es dann geschehen, die Gastgeber kamen durch Ronja Schwalbe zum Ausgleich (25:25).
Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht beirren, spielten weiter konzentriert und gingen durch Christina Räbel erneut in Führung. Ein Siebenmeter für Bergtheim brachte erneut den Ausgleich – vieles deutete nun auf eine Punkteteilung hin. Doch dann schlug die Stunde von Johanna Zeller: Mit ihrem einzigen Tor an diesem Abend brachte sie Winkelhaid 43 Sekunden vor dem Ende auf die Siegerstraße (27:26).


Durch den zweiten Sieg in Folge klettert der TSV in der Bayernliga-Tabelle wieder auf Rang zwei – hat jedoch ein beziehungsweise zwei Partien mehr bestritten als die Konkurrenz. Dennoch kann Wilflings Mannschaft nun zuversichtlich in die restlichen zwei Saisonspiele gehen und dabei mindestens Platz vier erreichen – das würde den sicheren Klassenerhalt bedeuten.

Bericht: Daniel Frasch