Mit Selbstvertrauen

Vor dem Auswärtsduell mit ESV 27 Regensburg Samstagnachmittag (15 Uhr) lohnte sich für Winkelhaids Handballerinnen ein genauerer Blick auf die vergangene Heimniederlage (23:27) gegen den HSV Bergtheim. Denn gegen den Spitzenreiter war längst nicht alles schlecht:

Nachdem der TSV den Start verschlafen hatte und nach 14 Minuten bereits mit 3:9 in Rückstand lag, rappelte sich die Mannschaft auf und verkürzte bis zur Pause auf 9:13. Noch enger wurde es in Minute 48, als Winkelhaid bis auf zwei Tore an den Tabellenführer herankam – allen voran dank einer starken Isabel Hampl, die mit acht Toren zusammen mit Anna Pröll erfolgreichste Werferin war. Dass es am Ende doch nicht für Punkte gereicht hat, lag an „technischen Fehlern und zu schnellen Abschlüssen im Angriff“, wie Christina Räbel betont.

Optimistische WinkelhaiderUnd doch rechnen sich die Spielerinnen von Trainer Sebastian Wilfling gegen den ESV Regensburg etwas aus. „Nachdem wir in den vergangenen beiden Spielen eine Schippe draufgelegt haben, machen wir uns schon mit dem Ziel auf die Reise, die beiden Punkte in Regensburg zu holen“, stellt Spielführerin Verena Götz klar.

Nicht zuletzt aufgrund der Schwächephase des ESV in den jüngsten Partien: Nach einem guten Saisonstart verlor Regensburg zuletzt gegen Pleichach, den HBC Nürnberg und den HSV Bergtheim. Zuletzt musste der ESV auf seine Torschützenkönigin Isabel Toth verzichten, ob sie gegen den TSV Winkelhaid auflaufen kann, ist unklar. „Ein Sieg wäre unglaublich wichtig, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren“, sagt Götz. Derzeit beträgt der Rückstand auf Platz vier nur einen Punkt.